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Violine von Gabriel Lemböck, 1860
Diese Violine aus dem Jahr 1860 wurde von Gabriel Lemböck gefertigt und folgt dem Modell von Giovanni Paolo Maggini. Das Instrument trägt die Signatur „Gabriel Lemböck 1860“. Gabriel Lemböck (1814–1892) zählt zu den renommierten Wiener Geigenbauern des 19. Jahrhunderts. Nach seiner Ausbildung in Budapest ließ er sich 1840 in Wien nieder, wo er als Hof-Geigenmacher tätig war und eng mit dem Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde verbunden blieb. Lemböcks Werkstatt genoss internationales Ansehen; seine Instrumente fanden weltweit Verbreitung und wurden von bedeutenden Musikern der Zeit geschätzt. Das hier vorliegende Objekt, welches aus österreichischem Privatbesitz stammt, dokumentiert die handwerkliche Qualität und den Stil dieses etablierten Wiener Ateliers.
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