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Violine von Gabriel Lemböck
Diese nach einem Modell von Giovanni Paolo Maggini gefertigte Violine trägt die Signatur „Gabriel Lemböck 1860“. Das Instrument entstand während Lemböcks Zeit als etablierter Geigenbauer in Wien, wo er ab 1840 tätig war und das Amt des Hof-Geigenmachers bekleidete. Gabriel Lemböck, ursprünglich aus Pest stammend, zählte zu den anerkannten Instrumentenbauern seiner Epoche. Neben der Fertigung eigener Arbeiten belieferte seine Werkstatt das Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und zahlreiche Musiker. Das vorliegende Instrument zeugt von der handwerklichen Präzision, die das Wirken Lemböcks im Wiener Musikleben des 19. Jahrhunderts kennzeichnete.
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