Erhard Amadeus Dier, Zwölf Fantasien aus ernsten Tagen
Das grafische Mappenwerk „Zwölf Fantasien aus ernsten Tagen“ umfasst eine Folge von Radierungen, die 1919 entstanden sind. Die Blätter thematisieren heroisierende Darstellungen, die in direktem Bezug zur Zeit des Ersten Weltkriegs stehen. Der österreichische Maler und Grafiker Erhard Amadeus Dier (1893–1969) wurde in Wien geboren und studierte an der dortigen Akademie der bildenden Künste unter anderem bei Josef Jungwirth. Sein vielseitiges Schaffen umfasst neben der Grafik auch Malerei, Buchillustrationen und Entwürfe für kunstgewerbliche Arbeiten wie Banknoten und Glasmalereien. Ab 1921 war Dier Mitglied des Wiener Künstlerhauses.
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