Kunsthandel Fiedler
WIEN · SEIT 1973
Start / Bestand
Inv. F-1040
Mosengel Adolf

Der in Hamburg geborene deutsche Landschaftsmaler Adolf Mosengel (1837–1885) erhielt frühen Unterricht bei den Brüdern Johann Martin und Jakob Gensler in Hamburg und bildete sich von 1854 bis 1857 in Düsseldorf weiter, vermutlich privat bei Hans Fredrik Gude. 1856 gehörte er dem Düsseldorfer Künstlerverein „Malkasten“ an und hielt sich 1858 und 1859 studienhalber in Paris auf. Nach Studien im Atelier von Alexandre Calame in Genf (1861) ließ er sich dauerhaft in Hamburg nieder und schloss sich dem Hamburger Künstlerverein an. 1870 begegnete er im Maderanertal Richard und Cosima Wagner sowie Friedrich Nietzsche, mit dessen Begleitung er im August 1870 während des deutsch-französischen Krieges auf dem Schlachtfeld von Wörth sowie in Lazarette im Elsass und in Lothringen wirkte. Als überwiegend tätiger Landschaftsmaler fand Mosengel seine Motive in der Umgebung seiner Aufenthaltsorte – so entstanden Werke mit Ansichten aus der Schweiz, Tirol, Franken, von Rhein, Nahe, Mosel, Norddeutschland sowie aus den 1870er Jahren vermuteten Aufenthalten an oberitalienischen Seen. Seine Arbeiten wurden in Städten wie Hamburg, Berlin, Bremen, Hannover, Stuttgart und Wien gezeigt; 1885 ehrte der Hamburger Kunstverein ihn mit einer Gedächtnisausstellung. Das gerahmte Ölgemälde auf Leinwand zeigt den Hallstätter See. Es ist links unten mit „A. Mosengel 1881“ signiert, misst 70 × 43 cm und stammt aus dem Wiener Kunsthandel.

Mosengel Adolf

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Künstler / Werkstatt Adolf Mosengel
Inventarnummer F-1040

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